Villa Oliva
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Villa Oliva
Villa Oliva, Lucca, Toskana
 
 
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Die Villa
 
     
 
 
  Nordseite der Villa
Foto Cortopassi (LU) •

 
     
 
 
  Die Südost Seite der Villa
Foto Cortopassi (LU) •
 
     
 
 
  Der "Geizhals" mit Teilansicht des Swimmingpools
Foto Cortopassi (LU) •
 
     
   
  Die Stallungen
Foto Scatena (LU) •
 
     
     
 
Die erste urkundliche Nennung der Villa geht auf ein Dokument des Jahres 1593 zurück das die Ländereien und einen Grundriss des Hauses und der Stallungen erfasst.
Der Bau der Villa war von der Familie Buonvisi gegen Ende des 15.
 
     
 
 
  Südseite der Villa
Die Wasserkaskaden
Foto Scatena (LU) •
 
     
 
 
  Die Bogengänge von Matteo Civitali (Architekt u. Bildhauer 1436 - 1501)
Foto Cortopassi (LU) •
 
     
 
 
  Der Tennisplatz  
     
 
 
     
  Jahrhunderts in Auftrag gegeben worden, und wurde von Matteo Civitali (1436-1501) ausgeführt. Civitali war ein berühmter Architekt der italienischen Renaissance aus der Schule Lorenzo de Medicis in Florenz. Eine seiner bekanntesten Bauten ist der Palazzo Pretorio in Lucca. Civitalis Arbeit, ist durch die sorgfältige Ausgewogenheit und Harmonie zwischen “vollem und leerem Raum” gekennzeichnet, eines der wichtigsten architektonischen Merkmale der italienischen Renaissance.  
  Sowohl an der Villa Oliva als auch im Palazzo Pretorio kommt dies besonders in der ungewöhnlich breiten und harmonischen Loggia zum Ausdruck, die zwei Etagen der Nordseite des Palazzos einnimmt. Die Südfassade hingegen, weist eine symmetrisch um einen grauen Steinbalkon angeordnete Fensterfront auf.
Der Palazzo war die Residenz zweier Kardinäle der Familie Buonvisi, Gerolamo und Francesco. Im Jahre 1661 fand eine Synode in der Villa statt, und Kardinal Gerolamo beherbergte den daran teilnehmenden Papst Alexander VIII in der Villa. Kardinal Francesco stellte das Haus dann im Jahre 1700 für eine weitere Synode zur Verfügung.
 
  Bemerkenswert sind auch die wunderschönen Renaissancestallungen an der Westseite der Villa.
Eine Legende berichtet von einer Wette zwischen Kardinal Francesco Buonvisi und dem König von Frankreich, Ludwig XIV. Buonvisi, so die Legende hatte behauptet sein Stall sei schöner als die Räume der Residenz des französischen Königs in Versailles. Daraufhin bat der König seinen Gesandten zur Republik Lucca die Villa und besonders die Stallungen zu besichtigen.
 
  Vor dem Besuch des französischen Gesandten hatte Buonvisi angeordnet, den ganze Stall mit französischen Goldmünzen mit dem Abbild Louis XIV auszulegen. Der Gesandte musste bei seiner Rückkehr nach Paris die Behauptung des Kardinals bestätigen und Buonvisi gewann die Wette.  
 
 
     
 
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